
1. semester KD | FH Darmstadt
professor meloni
di: 14.00 - 17.00
alles beginnt mit...
Grundraster
In den ersten Unterrichtsstunden
wurde uns erst einmal verdeutlicht,
mit welchen Grundrastern wir arbeiten werden und
wie die nächsten Schritte auf dem Weg zum
Modul aussehen werden.
orthogonales Raster
Es besteht aus einem gleich-
mäßigen Netz von
rechtwinklig
und/ oder parallel laufenden
Linien,
die
Felder mit einem
für das Netz
spezifischen,
gleichen Flächeninhalt
eingrenzen. Es darf nur
miteinander
verbundene
Felderflächeninhalte
isometrisches Raster
Isometrische Grundraster
bestehen aus
gleichseitigen
Dreiecken, die sich aus
Linien
ergeben, welche zueinander im
60° Winkel
liegen. Auch diese
grenzen für das Raster
spezifische Flächeninhalte ein,
welche
miteinander verbunden
sein müssen.
polares Raster
Es besteht aus gleichgroßen
Kreisen, die
nebeneinander
oder übereinanderzu einem
Netz kombiniert werden,
welches bestimmte Flächen
entstehen lässt. Es darf kein
Raum zwischen
den Kreisen
entstehen.
Das polare Netz ist
später nur
zum Kombinieren
mit den orthogonalen und
isometrischen Netzen
zu
gebrauchen, um weitere
Modulformen zu finden.




erstes semester:thema:
module
das ganze semester drehte sich um MODULE
frage sich nur einer, was das nur ist?


Die Aufgabe war, aus den Grundrastern
Module zu schaffen.
Erste Frage:
was ist ein Modul?



ein Modul ist ein Teil aus
einem ganzen Modul
system.
Jedes Modul in
diesem System gleicht
sich, sie passen
lücken
los aneinander.
Um Module zu erstellen,
nimmt man die Grund
raster zur
Hilfe. Aus
denen entstehen dann
durch gewisse Multi
plikation/Addition unter
gleichbleibender Fläche
neue
modulare Formen.



Nun suchte ich mir ein System, nachdem ich jede
Möglichkeit finden und austesten konnte.
Daher nahm ich mir die Grundraster und testete
jegliche Variationen aus, um meine späteren
Grundschnitte zu finden.






isometrisches Netz
geradlinig kombiniert mit gekrümmten Linien
orthogonales Netz
geradlinig kombiniert mit gekrümmten Linien


so, ab der dritten woche war uns dann bewusst, dass es eine einzige fleissarbeit werden würde, denn nun ging es darum 120 (!) skizzen zu erstellen, PER HAND
das ganze sollte dann mitte dezember in einer zwischen-
präsentation gezeigt werden...
ich habe dafür einen dicken hefter erstellt, übersichtlich mit
an der seite erstellten markierungen für jedes kapitel.
ich glaub an diesem fach sind viele verzweifelt, aber es
sollte noch schlimmer kommen ;) ...
bis hier her sass ich mind. eine stunde am tag (und zeit war nicht wirklich)
um die skizzen und reinzeichnungen fertig zu bekommen












zu jedem "kapitel" immer so 6 reinzeichnungen
gezeichnet auf architektenpapier mit rapidographen (der wahrscheinlich teuerste stift der welt)-> tuschestifte
muss aussehn wie ausgedruckt, also keine patzer!!!!!!!!!!!!!






Aus welchem Material soll mein
Modul bestehen?
-> Ich habe mich für Styropor entschieden, da
dieser Stoff
leicht zu bearbeiten ist, und
ich wusste, dass ich in der Werkstatt der
Industriedesigner daran arbeiten konnte.
Weiterhin benutzte ich
Styroporkleber, um nach
dem Bearbeiten, Schneiden und Schmirgeln
des Styropors, eine feste und glatte Oberfläche
erreichen zu können.
Alternativen hätten sein können:
- Polystyrol
- Gips (Gießform aus Polystyrol)
- Bauschaum
- Knete bzw. Finoplast (wird hart an der Luft)
- Ton (nicht sehr beständig)
- Holz (schwer zu bearbeiten)
u.v.m.
Erste Versuche:
Um mir die Modularität vorzustellen und
um alles erstmal zu verstehen, erstellte ich
meine „dreidimensionale Skizze“ mit Knete


Schnell wurde mir das System begreiflich, nachdem
ich am besten arbeiten kann.
Orientierend am Quadrat in der Zweidimensionalität,
geht man in der 3. Dimension von einem Würfel aus.
Passend dazu habe ich mir ein Modul aus dem
orthogonalen Grundschnitt ausgesucht.
1. Würfel in den Diagonalen zu
Pyramiden schneiden
Somit entstehen 2 Pyramiden.









3. jetzt schneidet man an den jeweiligen Flächen
heraus ...
































endmodul - geschmörkelt, gefeilt
aus:
styropor, mit styroporkleber umspachtelt,
um die oberfläche glattund fest zu bekommen

am ende des semesters musste man seine arbeit dokumentieren in form
eines buches, format:

- 180x219,7mm
- rastervorgabe
- glanzcover, reduziert, schwarze schrift auf weiss
- helvetica (9punkt)+ helvetica bold(10punkt)
- mit erläuterndem text




