Wickeltisch Heizstrahler

1. semester KD | FH Darmstadt

sabine zimmermann

zeichnen
studium
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mo: 13.30 - 16.30

erstes semester: thema:
>>umzug<<

anfertigung von freihandzeichnungen zum thema
umzug. damit soll der vorgang eines umzuges
visualisiert werden: vom auszug, zb. ausräumen und
einpacken, über transport, zbs treppen und möbel-
wagen, bis zum einzug, zbs. möbelaufbauen.

die arbeiten sollen in zeichnerischer form analytisch
prozessual und interpretativ durchgeführt werden.

analytisch:
d.h. identifizieren signifikantwer formaler aspekte des
vorganges. reduzierung der gefundenen formen auf
einfache elemente.

prozessual:
d.h. einzelen phasen des vorganges auswählen um
einen zeitlichen verlauf in die darstellung zu integireren.

interpretativ:
d.h. entwickeln einer individuellen grundlinie. auswahl
von bildinhalten und geeigneten darstellungs-
möglichkeiten. planung einer inszenierten abfolge mit
charakteristischen formalen und inhaltlichen aspekten.
darstellung der ecksequenzen zuerst in skizzen und
danach ausführung der zeichnungen.

 

1. bild der umzugsgeschichte
idee: streichen der neuen wohnung
bleistift
2. bild der geschichte:
idee: schleppen der umzugskartons

also beschäftigten wir uns das ganze semester über mit dem thema "umzug" .
wir waren in gruppen mit jeweils 15-16 studenten geteilt, 4 gruppen mit jeweils einem professor.

dadurch kamen in den unterschiedlichen gruppen auch unterschidliche resultate raus.

normaler umzug:
unsere gruppe beschloss in den zeichnungen nicht fantastisch zu werden, sondern wirklich einen umzug, wie ihn jeder erleben könnte zu gestalten. zuerst wurde im




gearbeitet, bis es im november daran ging auf A2 zu zeichnen.

jeden montag besprach man die neuen zeichnungen, die man zuhause anfertigen musste, da im unterricht nur zeit für besprechungen und kurzen übungen reichte.

das wichtigste war, dass man fortschritte zeigte. der, der schon zeichnen konnte, der durfte sich nicht ausruhen, der musste extra oben drauf legen, und beweisen, das man sich selbst weiter entwickeln konnte.

 

wichtig war, dass man ständig neues ausprobierte. d.h. das man mehrere zeichenmaterialien ausprobiert, wie ich es mit dem 2. bild hier probiert habe.

hier habe ich mit kohle gezeichnet....
... hier mit fineliner.....
.... hier mit kugelschreiber....

... hier mit marker...

... versucht mit ausschliesslich gekrümmten linien....

... hier mit graphitstift...


... versucht mit nur geraden linien zu zeichnen....

... mit kohlestift...


... mit kohlestift...


... mit kohlestift...


... mit kohlestift...


... mit kohlestift...


3. bild der geschichte:
einpacken, auto beladen...

4. bild der geschichte:
im transporter mit meerschwein
5. bild der geschichte:
in die neue wohnung schleppen
6. bild der geschichte:
relaxen nach dem umzug
zuerst wurden die skizzen auf A2 übertragen, bzw. wurde ab mitte november nur noch auf A2 gezeichnet. die folgenden zeichnungen sind alle auf A2...
vergrößerungen
am 19.01.2004 fand die endpräsentation statt. über 60 umzugsgeschichten aus 4 verschiedenen gruppen von 9.00-16.00uhr...

hier meine endgültigen zeichnungen:
-> sind mit tusche & feder, in kombination mit bleistift gezeichnet
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Fazit:
anstrengender, als ich dachte, da das thema doch an den nervern zerren konnte, da es komplex war, man 6 bilder zeichnen musste, die zusammen hängend waren und eine geschichte erzählen sollten, ohne jegliche worte.

verplüffend waren die unterschiedlichen bewältigungen der aufgabe, und vor allem die sichtbaren unterscheide der gruppen, da jeder professor andere ansichten hatte, die aufgabe zu lösen. eine gruppe interpretierte"umzug" sehr frei, indem geschichten vom umziehen von tieren oder ein umzug ins weltall entstanden... im gegenteil zu unsere gruppe, die sich auf den stink normalen umzug nbeschränkte,und mehr oder weniger den eigenen umzug veranschaulichte.

alles in allem haben wir viel gelernt. die, die schon zeichnen konnten, haben genausoviel dazu gelernt, wie die, die jetzt erst begonnen haben, es zu lernen.
das können:
denn, es ist nicht so, dass jeder, der eine eignungsprüfung besteht, muss super gut zeichnen können, im gegenteil, in darmstadt waren verplüffend viele mappen ganz ohne zeichnungen... dem entsprechend fiel das zeichnen vielen kommilitonen schwer


Ednnote:
1
<- studium
medien ->
theorie
skizzen